Ausgiebige Monatsübung im Mai

21.05.2011, 14:30 Uhr

Bei der Feuerwehr Oppenheim wird einem Feuerwehrinteressiertem einiges geboten. Fast alle Fassetten des Feuerwehrdienstes decken die Männer der Oppenheimer Wehr ab und natürlich müssen diese Bereiche auch alle immer und immer wieder trainiert werden.
Also trafen sich einige Männer am Samstagnachmittag und ließen die Boote zu Wasser. Auf dem Rhein fuhren die Männer dann die heiklen Bereiche der Wasserstraße, in ihrem Einsatzgebiet, ab. Auf Grund des extremen Niedrigwassers können nicht mehr alle Bereiche Problemlos angefahren werden. Der Nackenheimer Hafen ist zum Beispiel aus Richtung Oppenheim nicht mehr anzufahren. Welche Wege dann genommen werden müssen und wo die Untiefen in einem Einsatzfall liegen, müssen die Männer genau wissen.
Währenddessen trafen sich die Gerätewarte, wie immer, eine Stunde vor der Monatsübung
Um alle Geräte durch zu prüfen.
Im Anschluss hieran begann die Monatsübung. Die Fahrzeugkunde wurde, wie in den meisten Fällen auf der Fährstraße und den angegliederten Natorampen durchgeführt, hierbei konnte man dann auch wieder einmal richtig nass üben. So testeten die Kräfte die Tragkraftspritze des Altstadt-LF an der einen Rampe aus, während die beiden großen Löschfahrzeuge ihrerseits die zweite Rampe für Löschübungen nutzte.
Die Drehleiter- und ELW- Besatzungen testeten ebenfalls die Ausrüstung der Fahrzeuge aus, bis die Übungsleitung die Mannschaften zurück an die Hauptwache beorderten.
Hier hatte Robin, Patrick und Marko ein Szenario vorbereitet, bei dem ein Feuer auf dem Dach im Bereich des Kameradschaftsraumes ausgebrochen war. Einsatzleiter Peter ließ die Tanklöschfahrzeugbesatzung im Innenangriff zur Menschrettung vorgehen. Die Drehleiter begann mit der Abschirmung des Dachs mit einem Wenderohr. Ein zweiter Trupp des Tanklöschfahrzeugs nahm ein B-Rohr vor, um eine Riegelstellung aufzubauen und den Sozialtrakt des Gebäudes zu halten.
Währenddessen ging ein Trupp des LF8/6 über eine Steckleiter in den Speicher vor, um von dort aus einen Angriff vorzutragen und sich einen Weg zu den Vermissten frei zukämpfen.
Ein zweiter Trupp wurde zeitgleich hinter die Wache geschickt, wo die Hauptschalter für die Fotovoltaikanlage angebracht sind. So sollte die Gefahr durch die Anlage, für die Kräfte, auf ein Minimum reduziert werden.
Die Wasserversorgung für die großen Löschfahrzeuge baute das TSF auf und entsendete anschließend auch noch einen Trupp zur Menschenrettung. Dann ging alles sehr schnell, nachdem der Angriffstrupp die erste Person gefunden und gerettet hatte, lokalisierten sie auch noch die zweite vermisste Person. Während der Trupp die Person rettete, fand der Angriffstrupp vom TSF den dritten Vermissten und rettete diesen ebenfalls.
Eine super Übung, mit weiten und komplizierten Wegen für die Trupps im Innenangriff. Diese glänzten, durch die Bank aber alle mit kühlen Köpfen und durchdachter Entschlossenheit. Ebenso gut lief die Übung im Außenbereich und in der Leitungsebene. Deshalb verwunderte es niemand, dass das Übungsfazit bei der anschließenden Besprechung so positiv ausfiel.
Im Anschluss an die Übung versammelten sich die Männer zu einer kleiner, spontanen Grillrunde hinter dem Gerätehaus. Ein super Ausklang eines solchen Tages!

Informationen:

Personen: 27 (Oppenheim)

Dauer: 5.5 h

Klassifizierung: ÜB

Übung
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