Besuch der Messe RettMobil 2014

15.05.2014, 07:00 Uhr

Auch in diesem Jahr fuhr eine Abordnung der Oppenheimer Feuerwehr nach Fulda auf die Leitmesse RettMobil.
In diesem Jahr nahmen auch der Undenheimer Wehrführer Thomas und der Hauptamtliche Gerätewart Steven teil.
In Fulda erwartete die sechs Rheinhessen dann wieder einmal das gewohnte und alte Bild: Neues, Neues, Neues!
Da die Oppenheimer wehr immer noch in der Beschaffungsphase des neuen HLFs ist wollten sie die Gelegenheit haben die Aufbauhersteller zu besuchen, welche an der Ausschreibung teilgenommen hatten. Leider war nur die Firma Magirus vor Ort. Diese Firma brillierte einmal mehr mit einer Weltneuheit. Das ist mittlerweile bei der Ulmer Firma schon fast eine Angewohnheit geworden. Schon auf der Internetschutz 2010 überraschte die Firma die Fachwelt. In diesem Jahr, auf der kleineren Messe in Fulda, stellte magirus eine neue Trageneinrichtung für übergewichtige Patienten vor. Die Hubeinheit wird an Stelle des Rettungskorbs eingehängt. Daran kann hängend eine Schwerlasttrage bzw die Schwerlastkorbtrage angebracht. Belastbar ist das gesamte System bis zu 490Kilogramm. Durch eine Funkfernedienung kann der Maschinist die Tragenhalterung von dem anzufahrenden Fenster aus ansteuern.
Die Aufbauhersteller Empl, Rosenbauer, Metz, Hensel, Lentner und Ziegler präsentierten ihrerseits ihre Produkte in den Außenanlagen des Messegeländes.
Die Firma MSA zeigte ihren neuen Helm sowohl eine überarbeitete Wärmebildkamera. Die Evolution 6000. Die unter anderem leichter aber gleichzeitig robuster ausgeführt ist.
MSA präsentierte außerdem einen neuen Atemschutzprüfschrank. Dieser wartet mit einem Touchscreenbildschirm auf, mit dem er interaktiv und leichtverständlich durch das Prüfmenü führt.
Natürlich zeigten auch alle Fahrgestellhersteller ihre Fahrzeuge in den verschiedensten Varianten, ob Rettungswagen oder KLF.

FAZIT. Die RettMobil ist in jedem Jahr ein Muss, will man den neusten Stand der Technik kennen. Außerdem ist so immer wieder ein genauer und interessanter Blick über den Tellerrand möglich der auch Schnittstellen für das Einsatzleben erkennen lässt.

Informationen:

Personen: 6 (Oppenheim)

Dauer: 11.5 h

Klassifizierung: FS

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