Übung mit tragbaren Leitern
06.05.2016, 20:00 Uhr
Die wichtigsten Rettungsgeräte der Feuerwehren sind nicht hydraulische Scheren und Spreizer oder
hochauflösende Wärembildkameras. Einfache und recht unspektakuläre tragbare Leitern haben den
Thron der Rettunggeräte inne und das wird wahrscheinlich auch noch lange so bleiben. Nicht
umsonst sind die tragbaren Leitern, gerade Steck- und Schiebleitern, bei allen Feuerwehren
deutschlandweit verbreitet. Damit das Handling mit diesen Lebensrettern im Notfall immer perfekt
sitzt, übte die Einsatzabteilung Heute ihre Vornahme.
Als besonderes Highlight hatten sich die Wehrleute an diesem Freitag eine 3-teilige Schiebleiter
von der Nachbarwehr Nierstein geliehen. Da die Oppenheimer Wehr nicht über diesen Typ der
tragbaren Leitern verfügt und die Vornahme etwas anders als bei Steckleitern zum Beispiel
abläuft, war dieser Teil des Infoabends besonders interessant.
Anschließend übten die Männer noch die Vornahmen von Steckleitern in beengtem Raum. Beim normalen
Aufbau nimmt man die benötigte Anzahl von Leiterteilen und steckt sie in einander. Anschließend
richtet man die gesamte Leiter auf. Hierzu ist aber ausreichend Platz von nöten. Im beengten Raum
ist dies nicht möglich. Also müssen die einzelnen Leiterteile nach und nach von unten in den
Vorgänger gesteckt werden. Diese Technik ist in Oppenheim immer wieder in den zahlreichen engen
Innen- und Hinterhöfen der Altstadt notwendig.
FAZIT: Gerade die Grundlagen müssen immer wieder geübt und vertieft werden, damit sie in
Stresssituationen fehlerfrei
funktionieren.
Informationen:
Personen: 9 (Oppenheim)
Dauer: 2.5 h
Klassifizierung: ÜB
Übung