Weiteres Ausrüstungsstück für die Wasserretter verladen
24.07.2008, 10:00 Uhr
Nachdem in diesem Jahr schon das Echolot für die Suche von vermissten, untergegangenen Personen, den Wasserrettern von Oppenheim an die Hand gegeben wurden , folgte in diesem Monat ein weiteres Ausrüstungsstück in Form eines Rettungsbretts.
Das Rettungsbrett wurde speziell zur Rettung von im Wasser treibenden Personen angeschafft. Hierfür wurde ein Wirbelsäulenbrett ausgewählt, welches selbst schwimmfähig ist. Diese Eigenschaft unterstützt die Retter beim Aufnehmen eines Patienten aus dem Wasser. Hierbei können zwei Männer in Trockenschwimmanzügen die Person mit einer Hand in Rückenlage über Wasser halten. Mit der anderen Hand wird das Brett unter die Person geschoben. Durch den Auftrieb des Bretts kann diese Handlung ohne großen Kraftaufwand erfolgen. Gemeinsam mit dem Bootspersonal kann der Patient dann in das Boot gehoben werden.
Diese Technik ist aber nur eine von vielen, welche wir in naher Zukunft noch ausprobieren werden.
Auf Grund des Einsatzwertes des Rettungsbrett in der Wasserrettung, blieb nur eine logische Möglichkeit der Verladung auf einem Einsatzfahrzeug übrig. Das Löschgruppenfahrzeug. Da dieses Fahrzeug das Mehrzweckboot im Wasserrettungseinsatz zur Slipanlage zieht, ist das Brett dann auch immer gleich zur Hand. Außerdem ist das LF das einzige Fahrzeug der Oppenheimer Wehr welches nur mit der DIN-Klapptrage ausgerüstet ist. Somit kann das Rettungsbrett auch in anderen Einsatzsituationen sinnvolle Dienste leisten, da die Einsatzmöglichkeiten der Nato-Trage eher beschränkt sind.
Beim Einbau des Rettungsgerätes bewies der LF-Gerätewart Florian seine Phantasie. Mit einer genial einfachen Befestigung übertraf er sich selbst. Das Rettungsbrett ist in ein Schienensystem geschoben. Durch die obere, runde Öffnung im Brett steckt ein Fallbolzen, welches das Brett absolut fest hält. Dieser wird durch eine massiven Splint gesichert. Muss das Brett entnommen werden, zieht man den Splint, der Bolzen fällt auf das Trägerprofil, wird dort von seinem eigenen Sechskantkopf gehalten und das Brett ist frei zum herausziehen.
Da hierfür der Standrohrschlüssel seinen Platz räumen musste, wurden in diesem Zug nicht nur dieser umgesetzt. Es folgten auch das Überdruckventil, das Hohlstrahlrohr und die Übergangsstücke BC und CD.
Fazit: Die neue Ausrüstung ist verladen. Für die Anbauteile des Rettungsbretts folgt noch eine Transporttasche. Außerdem sind die Wasserführenden Armaturen endlich ordentliche verlastet.
Informationen:
Personen: 2 (Oppenheim)
Dauer: 7.5 h
Klassifizierung: M
Arbeitseinsatz