Zweiter Gang auf den Baukran
09.06.2009, 18:00 Uhr
An diesem Dienstagabend trafen sich die Mitglieder der Absturzsicherungsgruppe zu einem erneuten Gang auf den Baukran in Dexheim. Nachdem eine Woche zuvor schon einmal Mitglieder das vertikale Vorsteigen am Kran geübt hatten, folgten in dieser Woche drei weitere Höhensicherer die in der Vorwoche keine Zeit gehabt hatten. Außerdem waren fünf Kameraden wieder mit im Boot, die sich diese seltene Chance auf einen Baukran steigen zu können einfach nicht entgehen lassen wollten.
Wie in der Woche zuvor wurden zu erst gemeinsam die geeigneten Festpunkte am Kran gesucht und ebenfalls wie in der Vorwoche wurde zwei Parcours am Kran begangen. Im Vorderen Bereich wurde das "normale" Vorsteigen geübt, während im hinteren Bereich angenommen wurde, dass der Kran sich drehen würde.
Die Mitglieder die in der letzten Woche schon das "normale" Vorsteigen geübt hatten, stiegen anschließend auch noch einmal mit den Rohrgerüsthaken auf den Turm. Der große Unterschied zwischen den beiden Techniken liegt zum einen in der Sicherungstechnik selbst, zum anderen in der Geschwindigkeit in der man an einem Gerüst empor klettern kann. Bei dem "normalen" gesicherten Vorstieg, ist am in verschiedenen Abständen durch selbst gesetzte Sicherungskarabiner und einem, von einer Sicherungsperson geführten, Seil gesichert. Vorteil hierbei ist, sollte man auf dem bestiegenen Hindernis einen zweiten Mann zum Arbeiten in der Höhe brauchen, kann man vor Ort die Positionen tauschen und den Sicherungsmann als zweiten Steiger hinter sich her holen. Diese Technik ist aber aufwendig und Zeitintensiv. Beim Vorsteigen mit den Rohrgerüsthaken sichert man sich selbst, mit den Haken des Falldämpfungssystems. Sollte hierbei eine zweite Person von Nöten, muss diese mit der gleichen Technik nachsteigen. Trotzdem ist diese Technik bei dem Einmannsteigen, durch den geringeren Arbeitsaufwand, schneller.
Beim Erreichen des Kranauslegers ließen es sich die gleichen Männer dieses Mal auch nicht nehmen, das horizontale Vorsteigen, wenigstens bis zur vorderen Verstrebung, danach war die Kranarmhöhe mit knappen vierzig Zentimetern einfach zu niedrig, zu üben.
Fazit: Es wird immer besser! Während nach der Übung in der letzten Woche fast alle über kleinere oder größere Probleme berichtete hatten, lief es in dieser Woche einfach nur noch gut. Manche rannten förmlichen den Kran in einer Geschwindigkeit hinauf, die sie sich in der Worwoche wahrscheinlich selbst nicht zu getraut hatten. An dieser Stelle auch noch einmal vielen Dank an die Bauherren, die uns einmal mehr auf ihrem Kran hatten üben lassen!
Informationen:
Personen: 8 (Oppenheim)
Dauer: 3.5 h
Klassifizierung: ÜB
Übung